Absolventin des Kurses 2012-2014/15

 

Sonja Skuballa

Nach dem Abschluss meines Diplom-Studiums in Sozialwissenschaften war ich sicher, dass ich weder Lust oder Zeit haben würde, um noch mal zu studieren. „Schon 7 Jahre danach “ dachte ich jedoch darüber nach, wohin die Reise denn noch so gehen könnte… Relativ schnell war mir klar, dass ich das im ersten Studium bereits „angerissene“ Spannungsfeld von Person–Rolle–Organisation weiterentdecken und meine bisherigen beraterischen Kompetenzen erweitern und ausbauen wollte. So fiel letztendlich die Entscheidung für eine Supervisionsausbildung, der für mich aber auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Themen im Bereich Beratung nicht fehlen sollte. Mein Entschluss den Masterstudiengang Supervision zu absolvieren beruhte auf dem Wunsch möglichst praxisnah zu studieren. Der Masterstudiengang Supervision an der KatHO, NRW Abt. Münster vermittelt neben umfangreichem Fachwissen, die Möglichkeit durch Ausprobieren in der Praxis eigene Erfahrungen zu sammeln und letztendlich zu der Beratungspraxis und Kompetenz zu gelangen, die zu einem Selbst und zur eigenen Persönlichkeitsentwicklung passt. Durch die Ausrichtung auf systemisch-konstruktivistische und psychodynamische Theorien konnte ich den im Erststudium begonnen Weg weitergehen und vertiefen. Dabei erlebte ich die Studiengangsleitung als hochgradig engagiert in der Begleitung der Lernprozesse jedes Einzelnen aber auch der Gruppe. Die Auswahl und Einbindung der Gastdozeten ermöglichte praktische Erfahrungen zu sammeln und an Praxisbeispielen die eigene Professionalität zu ergänzen und zu erweitern, aber auch die aktuellen Fragestellungen im Bereich der Forschung zu verfolgen und weiterzudenken.Für mich ermöglichte diese Kombination meinen eigenen Studienprozess individuell und eigenverantwortlich mit zu gestalten und ein hohes Maß an ganzheitlichem Lernen. Die vielfältigen und sorgfältig begleitete Erfahrungen wurden stets wertschätzend im Kollektiv oder in Kleingruppen ausgetauscht und ermöglichten letztendlich eine Haltung zu entwickeln, die Offenheit und Unterschiedlichkeit zulässt.